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7.Kirsch- und Ziegelfest 2004

Die 22-jährige Madeleine Hannemann - Eine Polizistin als Königin

Vor ihrer Staatsexamensprüfung an der Brandenburgischen Fachhochschule der Polizei stehend übernahm Madeleine Hannemann das Amt der Kirschkönigin. Schon mit viel Charme und Selbstbewusstsein präsentierte sich die junge Frau eine Woche vor dem Fest zum Pressetermin. Mit dem Obstbau eng verbunden, denn in der Glindower Gartenstraße wenige Meter von der Obstplantage entfernt, wuchs die Kirschkönigin auf. Meine Großeltern hatten eine Reihe von Bäumen gepachtet, und ich habe oft beim Pflücken geholfen. so weiß sie der Presse zu berichten.
Obstbauer Thomas Giese berichtete für das Jahr von einer verhaltenen Kirschernte, hatte doch im Frühjahr als die meisten Kirschsorten in Blüte standen noch einmal die Kälte Einzug gehalten, sodass keine Befruchtung stattfinden konnte. Er verwies darauf, dass der Bestand unbedingt erneuert werden muss, das dies aber mit hohen Investitionskosten verbunden ist. Auch Schwierigkeiten beim Anpachten von geschlossenen Flächen halte die Obstbauern von einer Bestandserneuerung ab. So ist das Amt der Kirschkönigin beste Werbung für das Glindower Obstanbaugebiet.
Die Presse verkündet Glindower trotzten dem Regen.Fazit der Kirschkönigin 2004/2005: "Es war eine wunderbare Erfahrung, die nie in Vergessenheit geraten wird."

Amtsübergabe von Betty Wahnsiedler an Madeleine Hannemann
Amtsübergabe von Betty Wahnsiedler an Madeleine Hannemann

Die Presse berichtet:

Potsdam am Sonntag vom 27.06.2004
Die 22-jährige Madeleine Hannemann wird zum Glindower Kirschfest gekrönt
Eine Polizistin als Königin

Werder-Glindow (PamS)Lud). Noch fiebert die 22-jährige Madeleine Hannemann ihrer letzten Staatsexamensprüfung an der Brandenburgischen Fachhochschule der Polizei entgegen. Nach erfolgreichem Abschluss, so hofft sie, wird sie in die Landeseinsatzeinheit der Polizei (LESE) aufgenommen, um künftig an verschiedenen denen Brennpunkten des Geschehens Dienst zu tun. Ein ganz anderes Betätigungsfeld erschließt sich für die symphatische junge Frau am 3. Juli , denn an diesem Tag wird sie zur neuen Glindower Kirschkönigin gekürt. Die Entscheidung ist bereits getroffen. Die Kandidatin wusste mit Charme und Selbstbewusstsein zu gefallen", berichtete Karl Lutze vom Festkomitee in der vergangenen Woche auf einer Pressekonferenz inmitten einer Kirschplantage an der Glindower Garten- straße. Nur wenige Schritte von dieser Plantage entfernt ist die neue Kirschkönigin aufgewachsen. Meine Großeltern hatten eine Reihe von Bäumen gepachtet, und ich habe oft beim Pflücken geholfen", erläutert Madeleine ihre solide Grundausbildung" für das neue Amt. Zum Kirschfest vom 2. bis 4. Juli sind jedoch vor allem Repräsentationspflichten gefragt. Dem Amte angemessen ist das königliche Kleid, entworfen von Jenny Wahnsiedler, die ebenso für das jährliche Gewand der Werderaner Blütenkönigin verantwortlich zeichnet.
Auf das Programm des diesjährigen Kirsch- und Ziegelfestes können die Organisatoren ebenso stolz sein wie auf ihre neue Königin. Ganz besonders freuen wir uns, dass das Glindower Wandertheater 'Ton und Kirschen' drei Vorstellungen ihres neuen Stückes 'Zwei dragikomische Weltgeschichten' gibt", betonte der Vorsitzende des Festkomitees, Wolfgang Hotzel. Zur nunmehr 7. Auflage des Kirsch- und Ziegelfestes ist auch der Festumzug der Vereine, Betriebe und Einwohner schon zu einer festen Tradition geworden. Er führt von der Dorfstraße zum zentralen Veranstaltungsort an der Porta Helena. Dort werden am Samstagnachmittag auf Initiative des Heimatvereins auch die besten Obstgerichte gekürt.
Nun hoffen die Glindower, dass bis zum Fest die berühmten Knuppern an den Bäumen noch so richtig prall rund werden. Zur Zeit werden rund um Glindow die Knauffs-Kirschen geerntet, die Kassinschen Kirschen sind schon abgeerntet, wie der junge Obstbauer Thomas Giese als Gastgeber der Pressekonferenz erläuterte. Er selbst hat auf seinen insgesamt 4 Hektar großen Kirschplantagen im vergangenen Jahre 30 Tonnen der süßen Früchte geerntet: Das war ein besonders gutes Jahr", erinnert sich Giese. So ergiebig wird die diesjährige Saison auf keinen Fall. Als die meisten Kirschsorten während des Frühjahrs in voller Blüte standen, wurde es ziemlich kalt, so dass keine Befruchtung stattfand", erläuterte Giese das Geschehen und zeigte dabei auf die spärlich mit roten Farbtupfern versehenen Bäumchen auf seiner Plantage. Dennoch, eine Katastrophe wie vor zwei Jahren, als es bei den Kirschen einen Totalverlust gab, ist nicht zu befürchten, versichert Giese. Ein Auswirkung des geringeren Angebots werde jedoch sein, dass sich die Preise stabil halten dürften. Thomas Giese liefert alle seine Kirschen an die Vermarktungsgesellschaft Werder Frucht oder an den Glindower Erzeugermarkt seiner Eltern. Andere Obstbauern schwören auf Direktvermarktung oder bieten die Selbstpflücke an, denn immer mehr Berliner entdecken den Erlebniseinkauf im Havelland. Und dennoch sei laut Giese zu befürchten, dass die Glindower Kirschbäume in den nächsten Jahren immer weniger werden. Der Bestand müsste unbedingt erneuert werden, doch hohe Investitionskosten und die Schwierigkeiten beim Anpachten von geschlossenen Flächen halten viele Obstbauern noch davon ab. Auch deshalb darf bei der Werbung für das Glindower Obstanbaugebiet nicht nachgelassen werden. Und dafür wird Madeleine Hannemann in den nächsten Monaten so manches Mal die Uniform mit dem königlichen Kleid tauschen.

Das Festprogramm des 7.Kirsch- und Ziegelfestes

Freitag, 02.Juli 2004

19:00 Uhr Eröffnung mit Blasmusik im Schützenpark durch die amtierende Kirschkönigin Betty Wahnsiedler und dem Vorsitzenden des Ortsbeirates Sigmar Wilhelm
19:30 Uhr Ehrung der Sieger aus dem Fotowettbewerb "Mein Glindow 2004", gemütlicher Abend im Park mit der "Havelländer Blasmusik"
21:00 Uhr Aufführung des Wandertheaters "Ton und Kirschen" Zwei drogikomische Weltgeschichten (Festwiese am Jahnufer)

 Samstag, 03.Juli 2004

9-13:00 Uhr an der Realschule Straßenfußball und Volleyball um Kirschpokale mit anschließender Siegerehrung
14:30 Uhr Festumzug, Treff 14 Uhr Plötziner/Ecke Dorfstraße an der Jugendschießanlage
15:00 Uhr Nachmittagsprogramm für Jung und Alt / Porta Helena
15:15 Uhr Krönung der "Kirschkönigin 2004"
15:30 Uhr Musikalische Einlagen des Spielmannzuges, Showtänze des Glindower Cameval Clubs, Präsentation des Spritzenwagens durch die Glindower Feuerwehr, malen und Filzen sowie Kneten und Formen mit Ton für Jung und Alt, Unterhaltungsmusik, alle mitwirkenden Vereine bieten Programme, die Autohäuser Raschick und Schachtschneider zeigen ihre neuesten Modelle und haben Überraschungen vorbereitet 19:30 Uhr Kirschball mit der Gruppe "Sixty Beats"
21:00 Uhr Wandertheater "Ton und Kirschen"

Sonntag, 04.Juli 2004

10:30 bis 15 Uhr: Frühschoppen mit dem "Musikverein Brück e.V." / Porta Helena 17:00 Uhr Gemischter Chor Glindow / Kirche Glindow 21:00 Uhr Aufführung des Wandertheater "Ton und Kirschen" am Jahnufer

Die Presse berichtet:

Aus der Märkischen Allgemeinen
Glindower trotzten dem Regen
Stimmung und gute Laune beim diesjährigen 7. Kirsch- und Ziegelfest

GLINDOW Für einen gelungenen, gemütlichen Auftakt des diesjährigen 7. Kirsch-und Ziegelfestes sorgte am Freitagabend im Glindower Schützenpark u. a. die "Havelländer Blasmusik". Den Startschuss gaben Wolfgang Hotzel als Vorsitzender des Festkomitees und Sigmar Wilhelm, Vorsitzender des Ortsbeirates von Glindow. Und Bettina Wahnsiedler verlebte zudem ihre letzten Stunden als Kirschkönigin 2003. Sie war noch dabei, als die Gewinner und Platzierten des diesjährigen Fotowettbewerbes "Mein Glindow 2004" ihre Preise in Empfang nahmen. Der 1. und 2. Preis ging an die Glindower Kerstin und Wolfgang Stoll. Romana Koop (Werder) hatte laut Jury-Entscheid das drittschönste Foto eingesandt. Den Sonderpreis des Heimatvereins, der den Fotowettbewerb initiierte, nahm Gerhard Schmiedchen für die schönste Mappe entgegen. Er hatte eine Dokumentation über die Glindower Störche angefertigt. "Es wäre für uns eine noch größere Freude gewesen, wenn sich noch mehr Hobbyfotografen beteiligt hätten", meinte Ingrid Baitz, Vorsitzende des Heimatvereins. Ein Wink für das nächste Jahr. Wie in den Vorjahren stand der Sonnabendvormittag im Zeichen des Freizeitsports. Nun schon zum vierten Mal in Folge holten sich die Becksboys aus Glindow den Siegerpokal des Männer-Volleyball-Turniers. Bei den Frauen erwies sich die Mannschaft der Frauensportgruppe als die beste. "Es war wieder ein schönes Fußballturnier", resümierte Richard Bobka, weil immerhin zehn Teams teilnahmen. Bei den Jüngeren gewannen die Weihnachtsmänner, bei den Älteren Agro Glindow. Besorgte Gesichter schauten am frühen Nachmittag immer wieder zum Himmel, der sich immer mehr zuzog. "Ach, zum Kirsch-und Ziegelfest regnete es noch nie", beschwichtigte da jemand aus der Runde der Teilnehmer, die sich für den Festumzug an der Plötziner Ecke Dorfstraße formierten. Als dann rasch Rolf Schreiber an der Spitze des Spielmannzuges das Zeichen für den ersten Marsch gab, hatte sich das Festkomitee bereits entschieden: Es geht ohne Schleife schnurstracks zum "Porta Helena". Alle Vereine dachten sich für den bunten Zug allerhand aus. Die Mädchen und Jungen aus der Kindertagesstätte Elisabethhöhe hatten ihre Freude auf dem Pferdekremser, und die Obstbranche vertrat der Obsthof Wels mit einem tollen Wagen. Dann kam der Regen und stoppte kurz das Festtreiben. In der Zwischenzeit, bevor noch das große Gewitter mit Hagel nieder ging, sangen die Damen und Herren des Gemischten Chores unter der Leitung von Wilhelm Gottschalk einige Lieder. Zur Freude der Gäste übte eine gemischte Tanzgruppe des Glindower Carneval-Clubs extra für diesen Nachmittag einige Tänze ein, wofür die Mädchen nach ihrem Auftritt herzlichen Beifall empfingen.In schon bekannter Weise setzte die scheidende Kirschkönigin Bettina Wahnsiedler ihrer Nachfolgerin Madeleine Hannemann unter dem Salut vom Himmel und dem Beifall der Festgäste auf der kleinen Bühne die Krone auf. "Mit Madeleine hat Glindow wieder eine tolle Kirschkönigin", ist sich Karl-Heinz Lutze, Präsident des Glindower CarnevalClubs, sicher. Derweil tuschelten Herumstehende. Sie könnten sich die Krönung der Kirschkönigin bereits am Freitagabend, wenn das Kirsch- und Ziegelfest eröffnet wird, vorstellen. Das würde mehr Sinn machen. Die neue passe besser ins Bild des Festzuges als eine "abdankende" Königin. Nach Blitz und Donner fieberte Diskjockey Heiko Mahler, endlich seine Musikmaschine wieder in Bewegung setzen zu können. Unter dem Zeltdach des Heimatvereins herrschte Stimmung, zumal der "Holzmichel" aus den Lautsprechern erklang, und vor dem Zelt tanzte sogar ein Pärchen. Der Kuchenappetit indes dürfte wohl beim 1. Beigeordneten der Stadt Werder, Hartmut Schröder, bei Baumblütenkönigin Tanja Stage, der alten und der neuen Kirschkönigin Bettina Wahnsiedler und Madeleine Hannemann und bei Sigmar Wilhelm und Wolfgang Hotzel für eine Weile gestillt sein. Sie verkosteten nämlich die 13 süßen und fruchtigen Gebäcke der Glindower und ermittelten nach ihrem Geschmack die Sieger und Platzierten des Rezeptewettbewerbs. Zur Siegerehrung rief Ingrid Baitz Elena Freyer, die für ihre tolle Torte mit dem Glindower Wappen einen 1. Preis errang, Wolfgang Kissler, der ebenfalls einen 1. Preis für seinen Kirschstreuselkuchen erhielt, und Vera Neumann auf die Bühne, deren Schwarzwälder Kirschtorte ihr den 3. Platz einbrachte.
Als der befestigte Weg auf "Porta Helena" wieder trocken war, drehten Udo Müller vom Werderaner Zweirad-und Technikmuseum und Autohändler Werner Raschick auf Hochrädern tollkühn ihre Runden an den zahlreichen Ständen und den vielen Besuchern vorbei. Ein Glindower Dorffest ohne Altmeister Hermann Boremski (84) mit seiner "fahrenden Schmiede" ist undenkbar. Auch diesmal zeigte er den Interessierten die Eigenheiten seines geliebten Handwerks und die Hufpflege an einem Pony. "Ich bin erstaunt, wie viel Leute kommen und Fragen zur Schmiedekunst stellen", sagte Boremski. "Das ist ein Zeichen für mich, dass Einiges getan werden muss, um altes Handwerk noch mehr zu erläutern." Er hat vor, auf dem Marktplatz gegenüber dem "Deutschen Haus" an Wochenenden während der Urlaubszeit solche Handwerksschau zu präsentieren. "Aber leider haben Kollegen aus anderen Gewerken noch nicht zugesagt, so werden ich wohl allein auf weiter Flur bleiben." Am Abend traf sich dann Alt und Jung zum Kirschball in "Porta Helena" mit der Gruppe "Sixty Beats" und der Showtanzgruppe "POTZblitz". Als besondere Überraschung begeisterte die Vorführung einer Bauchtänzerin. F.W.

Neue und alte Kirschkönigin mit der Baumblütenkönigin Tanja Stage
Neue und alte Kirschkönigin mit der Baumblütenkönigin Tanja Stage

PNN vom 05.07.2004
Himmlisches Salut zur Krönung
7. Kirsch- und Ziegelfest war eine gelungene Mischung aus Folklore, Handwerk und Sport

Glindow - Das 7. Kirsch- und Ziegelfest in Glindow zog wie seine Vorgänger wieder viele Besucher an, weil viel geboten wurde. Schon am Freitag war die Wahl nicht so einfach. Im Schützenpark stand die Eröffnung des Dorffestes mit einem gemütlichen Abend an, für den u.a. die Havelländer Blasmusik sorgte. Betty Wahnsiedler hatte als amtierende Kirschkönigin ihren vorletzten offiziellen Auftritt, und die Sieger und Platzierten des alljährlichen Fotowettbewerbs "Mein Glindow", Kerstin und Wolfgang Stoll sowie Romano Koop, nahmen ihre Ehrungen entgegen. Einen Sonderpreis erhielt Gerhard Schmiedchen für seine Mappe mit Bildern über die Glindower Störche. Auf der Festwiese am Glindower See agierten zu späterer Abendstunde die Schauspieler des "Ton und Kirschen" Wandertheaters, das David Johnston und Margarete Biereye hier 1992 gründeten. Freunde des Theaterspiels verpassten etwas, wenn sie nicht dieses Programm des Dorffestes wählten. Der Vorsitzende des Ortsbeirates, Sigmar Wilhelm, "tanzte auf zwei Hochzeiten": Er begleitete den offiziellen Teil im Schützenpark und kam dann mit Frau Brigitte ans Seeufer. Dort verkündete er, dass die Bemühungen erfolgreich waren, diese Festwiese für die Allgemeinheit zu erhalten. Dafür erhielt Wilhelm Beifall wie anschließend die Mimen auf der Bühne. Die Truppe des Wandertheaters zeigte einmal mehr ihre variable Spielkunst mit Witz und Temperament in den zwei tragikomischen Weltgeschichten "Die Haxe" aus Senegal und "Elizaveta Bam" aus der Zeit Stalins. "Das war einfach toll", sagte Jutta Zaske aus Glindow, und ihr Mann Prof. Jürgen Zaske ergänzte: "Hervorragend wie seit 12 Jahren." Ein bunter Zug, gestaltet von den Vereinen und Betrieben des Ortes, der Obsthof Wels repräsentierte die Obst- und Gemüseproduzenten mit einem hübschen Wagen -, zog angeführt vom Spielmannszug Werder von der Dorfstraße auf kürzestem Wege zum Festplatz "Porta Helena", weil dicke Regenwolken drohten sich zu entladen. Ganz trocken kamen sie dort nicht an. Bei Blitz und Donner, als gehörte himmlische Salut zur Krönungszeremonie, dankte Betty Wahnsiedler ab und setzte der neuen Kirschkönigin Madleine Hannemann die Krone auf. Der Gemischte Chor Glindow unter der Leitung von Wilhelm Gottschalk brachte feine Lieder zu Gehör und eine gemischte Tanzgruppe des Glindower Carneval Clubs erfreute ebenfalls die Gäste. Leider hatten die Kinder wenig zu lachen, denn durch Gewitterregen und Hagel blieben die Hüpfburg und auch das kleine Karussell verwaist. 13 leckere Obstrezepte hatte die Jury mit Hartmut Schröder, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Werder, Sigmar Wilhelm, der Baumblütenkönigin Tanja Stage, der alten und neuen Kirschkönigin und Wolfgang Hotzel, Vorsitzender des Festkomitees, zu probieren. Die meisten Punkte erhielten eine Torte mit dem Wappen Glindows, ein Kirschstreuselkuchen und eine Schwarzwälder Kirschtorte. Danach gab es zwei 1. Preise für Elena Freyer und Wolfgang Kissler und einen dritten für Vera Neumann. Das Fußballturnier der Freizeitsportler mit zehn Mannschaften gewannen Agro Glindow bei den Älteren und die Weihnachtsmänner. Zum vierten Mal hinter einander nahmen die Becksboys den Siegerpokal des Männer-Volleyball-Turniers in Empfang. Bei den Frauen gewann die Frauensportgruppe. Emsig wie immer bei Glindower Dorffesten war erneut der noch immer verehrte und hochgeschätzte Schmiedemeister Hermann Boremski - mit 84 Jahren. Zu gern wollte er mal wieder vor Publikum ein Pferd beschlagen, aber der Besitzer sagte leider kurzfristig ab, bedauerte Boremski. Dennoch hatte er erneut viele Stauner an seiner Feldschmiede und der Sammlung historischer Gerätschaften und brachte ihnen sein geliebtes Handwerk nahe. Historische Technik zeigten auch die freiwillige Feuerwehr mit einem Handspritzenwagen der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts sowie Udo Müller und Werner Raschick mit tollkühnen Hochradfahrten. Zum abwechslungsreichen Programm, das das Festkomitee unter Leitung von Wolfgang Hotzel organisierte, gehörte am Sonnabend der Blütentanz mit einigen Überraschungen. Am Sonntag kam der Brücker Musikverein zum musikalischen Frühschoppen nach Glindow und am Nachmittag hatte der Gemischte Chor sein Chorsingen in der Kirche. Den Schlusspunkt setzte am Abend noch einmal das Ton und Kirschen Wandertheater.
Wolfgang Post

Aus derAmtszeit

Auf der Grünen Woche

Ministerpräsident Matthias Platzeck mit Baumblütenkönigin		Tanja Stage und Kirschkönigin Madeleine Hannemann
Ministerpräsident Matthias Platzeck mit Baumblütenkönigin Tanja Stage und Kirschkönigin Madeleine Hannemann

Mühlenfest in Borne, gemeinsam mit Baumblütenkönigin Sabrina Bohne

Baumblütenkönigin Sabrina Bohne und Kirschkönigin Madeleine	Hannenmann zum Mühlenfest in Borne
Baumblütenkönigin Sabrina Bohne und Kirschkönigin Madeleine Hannenmann zum Mühlenfest in Borne

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