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16.Kirsch- und Ziegelfest 2012

Vom 16.Kirsch- und Ziegelfest - 06.07.2012 bis 08.07.2012

Das Festprogramm zum Download!

Sonntag, 08.Juli 2012

Der stillgelegte Ringofen
Der stillgelegte Ringofen

Petrus zeigt sich versöhnlich und schickte die Sonne nach Glindow. Der Platz für den Frühschoppen auf den Ringofen bot nicht nur Schatten, sondern brachte eine einmalige gemütliche Atmosphäre mit sich. Die Country Band "The Buskers" kam bei den Gästen super an. Teilweise war der Zuspruch so groß, dass der Platz auf dem Ofen nicht ausreichte. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit für einen Besuch im Ziegeleimuseum, in der Ziegelei oder auch für eine Fahrt mit der Eisenbahn. Die Töpferei an der Ziegelei gestaltete nicht nur eine Ausstellung , sondern bot auch Arbeiten aus Ton an. Das Kirsch- und Ziegelfest endete mit dem Konzert des Gemischten Chores Glindow und der Klangkirschen in der Kirche.
Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm nutzte schon einmal die Gelegenheit, dem Festausschuss für seine Arbeit zu danken.
Der Dank gilt aber auch den vielen Sponsoren des Festes, ohne die dieses Fest nicht möglich wäre. Ein Dank auch noch einmal an die Markttreibenden für die Bemühungen. Schade, das das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.

Samstag, 07.Juli 2012

9:00 Uhr, Sportplatz Glindow. Der Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm und die amtierende Kirschkönigin Claudia Müller eröffnen das 16.Kirsch- und Ziegelfest. Traditionell ging es am Vormittag um die Kirschpokale beim Fußball- und Volleyballturnier und zum Anstoß des ersten Spieles standen Kirschkönigin und Ortsvorsteher parat. Auch beim Volleyball gehörte der erste Ball über das Netz den Beiden. das Fußballturnier gewann die Mannschaft vom "Werderaner". Während der Zeit der Turniere füllte sich der Markplatz mit Marktständen. Die Obstlandapotheke, die Goldschmiede Rammelt, Ziegelei, Werder Frucht, Christine Berger Sanddorn GmbH und das Autohaus Schachtschneider und, und, und waren bereit für ein buntes Markttreiben. Um 14:15 Uhr sollte sich der Festumzug in Bewegung setzen, doch Petrus war der Meinung, dass sich über Glindow ein heftiges Sommergewitter entladen muss. Aber den Glindower hält so ein Wetter vom Feiern nicht ab und der Festumzug fand, auch wenn mit etwas Verspätung statt. Vorher musste die Kirschkönigin Claudia Müller unter den wachsamen Augen des Alten Fritz noch einen Kirschbaum pflanzen. Da der Regen einfach nicht aufhören wollte, wurde schnell umdisponiert und die Krönungsfeierlichkeit in den Saal des Deutschen Hauses verlagert. Zugegen waren das MDL Frau Melior, der stellvertretende Landrat Herr Stein, der Bürgermeister der Stadt Werder Herr Große, der Vorsitzende des Heimatvereines Werder Herr Dr. Froh, Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm und seine Majestät, der Alte Fritz. Vor der Inthronisierung der neuen Kirschkönigin galt es erst einmal Danke an die scheidende Königin Claudia Müller zu sagen. Der Alte Fritz formulierte die Dankesworte und vergaß es auch nicht, den Obstbauern, hier stellvertretend Heiko Wels, für das unermüdliche Wirken zum Erhalt der Tradition des Obstanbaues zu danken.
Mit einem Traktor, leider entging das den Blicken der Gäste im Saal, fuhr die neue Kirschkönigin Stefanie Neidow vor. "Ich freue mich darauf, den Ort Glindow repräsentieren zu dürfen, so die frischgekrönte Königin in ihrer Antrittsrede. Der Krönungszeremonie folgte der Auftritt des Werdersängers Karsten Perenz, des Potsdamer Kabaretts Oblisk und der Band Luxuria. Mit dem Kirschball mit der Galaband "Romeo", die sehr viel Lob von den Gästen für die tolle Musik bekam, klang der Abend aus. Hier noch einige Bilder.

Kirschkönigin Claudia Müller und Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm beim Anstoß zum Fußballturnier
Kirschkönigin Claudia Müller und Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm beim Anstoß zum Fußballturnier

Freitag, 06.Juli 2012

Pünktlich 18:00 Uhr begrüßten Kirschkönigin Claudia Müller und die Vorsitzenden des Festkomitees Christian Buge und Fred Witschel die Gäste auf dem Gelände des Anglervereines. Die Kirschkönigin konnte von einer schönen Amtszeit mit vielen tollen Erlebnissen berichten. Sie ist stolz darauf, dass sie die Ehre hatte, ein Jahr lang den Ort Glindow zu repräsentieren., so Claudia Müller in ihrer Ansprache. Die ersten Stunden des Festes gehörten den jungen Leuten. Fünf junge Künstler: Beni Deschner, Lara Wolling, Sophie-Charlott Venohr, Sarah Dworschak und Victoria Günther zeigten ihr Gesangs- oder auch Tanztalent und begeisterten das Publikum. Das Prinzenpaar Mark Brandenburg bedankte sich bei den mutigen Talenten für den Auftritt mit kleinen Geschenken und die Créperia zum dicken Engel aus Werder sponserte Gutscheine. Umrahmt wurde das Programm vom "Musikus" Herrn Proppe. Ein gelungner Einklang für das Fest. Im Anschluß sorgten die Champs aus Berlin mit ihrer Musik zum Mitsingen und Mitklatschen für Stimmung. Das kam an beim Publikum und so gab es noch eine Zugabe. Der erste Abend war gut besucht und auch der Wettergott meinte es gut mit den Feiernden. Und auch wenn das Ordnungsamt einer Beschwerde wegen der Lautstärke beim gemütlichen Beisammensein auf dem Gelände des Anglervereines nachgehen musste- der Stimmung und der guten Laune der Gäste tat es keinen Abbruch.
Vielen Dank an den Anglerverin Glindow e.V. für die tolle Vorbereitung und Unterstützung, Danke für die Unterstützung durch die Feuerwehr beim Lagerfeuer und dem Team von "Kleines" See-Restaurant für die tolle Bewirtung.
Wir wünschen uns für die beiden kommenden Tage schönes Wetter und natürlich ein tolles Fest.

Die Champs aus Berlin sorgen für Stimmung
Die Champs aus Berlin sorgen für Stimmung
 
Gute Laune bei den Gästen von Jung bis Alt
Gute Laune bei den Gästen von Jung bis Alt

Die Presse berichtet:

Generalanzeiger vom 05.07.2012
Die Glindower Kirschkönigin

Zur Eröffnung der Kirschernte in der Plantage der Familie Wels in Glindow wurde die Kirschkönigin 2012 vorgestellt: Stefanie Neidow, 25, lebt in Werder und ist von der Landschaft und dem Obstbau begeistert. Schon als Kind war es für sie das Schönste, mit Oma durch die Kirschplantagen in Glindow zu fahren. So freut sie sich darauf, in ihrer Amtszeit viel Kontakt zu den Menschen zu haben, die durch ihre Arbeit den Charakter der Region prägen und Landschaftspflege betreiben. Am Wochenende feiert Glindow das traditionelle Kirsch- und Ziegelfest. Gemütlich gefeiert wird bereits am Freitag ab 17.30 beim Anglerverein, die offizielle Eröffnung des Festes durch Ortsvorsteher Siegmar Wilhelm findet am Samstag, den 7.7. um 9 Uhr auf dem Sportplatz in Glindow statt. Das Festprogramm wurde bereits im General-Anzeiger, Ausgabe 25/26 Seite 2, veröffentlicht, unter www.general-anzeiger-werder.de können Sie es sich als pdf-Datei in unserer Online-Ausgabe herunterladen. Die Obstbauern sind mit der bisherigen Kirschernte nicht ganz zufrieden. Prall und rot hingen sie schon am Baum, die starken Hagel-und Regenfälle der vergangenen Woche haben erheblichen Schaden angerichtet. Hagelschutzplanen könnten in der Zukunft vor Ertragsausfällen schützen, so Thomas Bröcker vom Landesgartenbauverbandes. Seine Forderung um finanzielle Unterstützung für die Obstbauern durch Landesmittel richtete er direkt an Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD). Bleibt noch die Hoffnung auf einen warmen Sommer, damit wenigstens die späten Sorten noch gute Erträge bringen.
Gabriele Richter

PNN vom 06.07.2012
Mit Ton und Kirschen
In Glindow wird am Wochenende gefeiert

Werder (Havel) - Zwei Glindower Erwerbszweige werden am kommenden Wochenende in dem Werderaner Ortsteil gefeiert. Neben dem Obstanbau hat auch die Herstellung von Ziegeln dort Tradition. Offiziell eröffnet Kirschkönigin Claudia Müller das Kirsch- und Ziegelfest am Samstag um 9 Uhr auf dem Sportplatz. Danach geht es sofort sportlich mit einem Fußballturnier weiter. Ein Trödelmarkt bietet frisches Obst und Gemüse aus der Region an, aber auch Handwerk von lokalen Produzenten. Bei schönem Wetter lohnt sich eine Rundfahrt auf dem Glindower See, bevor um 14.15 Uhr der Festumzug durch die Mühlenstraße über die Dorfstraße bis zum Marktplatz beginnt. Damit alte Traditionen fortleben, pflanzt die Kirschkönigin einen Obstbaum an der Bogenschießanlage, am Nachmittag bekommt sie Verstärkung durch die Spargelkönigin. Das Potsdamer Kabarett Obelisk zeigt Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm „Friedrich, Freude, Eierschecke“. Nach einem Auftritt der Werderaner Band „Luxuria“ beginnt um 20 Uhr der Große Kirschball im „Deutschen Haus“. Dort werden neben den besten Kirschrezepten auch die Gewinner des Fotowettbewerbs sowie die Besitzer des schönsten Glindower Anwesens geehrt. Wer am Sonntag gleich weiterfeiern möchte, kann schon um 11 Uhr zum Frühschoppen am Ringofen kommen. Später öffnet die Ziegelei ihre Tonwerkstatt und bietet Fahrten mit der Produktionsbahn an. In der Manufaktur, die heute zugleich ein Museum ist, wird bis heute produziert, neben modernen Baumaterialien stellen die Handwerker dort auch Schmuck her. Das Dorffest endet mit einem Konzert des Gemischten Glindower Chors und der „Klangkirschen“ um 17 Uhr in der Dorfkirche.
PNN

Märkische Allgemeine vom 09.07.2012
Mehr feucht als fröhlich
Glindower feierten am Samstag trotz Unwetters tapfer ihr Kirsch- und Ziegelfest / Neue Königin gekürt

GLINDOW -Nein, das haben die Glindower nicht verdient, und irgendwie scheint ein Fluch über ihrem Kirsch- und Ziegelfest zu liegen. Zumindest, was das Wetter betrifft. War das Fest im Vorjahr schon völlig verregnet, so hofften die Glindower doch in diesem Jahr, dass es trocken und sonnig bleiben würde. Aber Petrus sah das wohl irgendwie anders. Strahlte am frühen Samstagnachmittag noch die Sonne und versprach einen schönen Tag, schoben sich schon bald darauf finstere Gewitterwolken vor und ließen Böses erahnen. Blitze zuckten vom Himmel, Donner grollte, es goss in Strömen. „Das zieht schnell vorbei, das ist nur ein Schauer“, machten sich einige Festbesucher einander Mut. Leider war der Optimismus etwas verfrüht. Der Himmel dachte gar nicht daran seine Schleusen zu schließen. So fiel der liebevoll zusammengestellte Festumzug durch den Ort beinahe buchstäblich ins Wasser. Von menschengesäumten Straßen konnte jedenfalls keine Rede sein. Nur einige Mutige duckten sich unter ihre Regenschirme. Der Schützenverein, der Glindower Karnevalverein, der Heimatverein Glindow oder auch der Anglerverein erhielten somit während des Umzuges nicht die Aufmerksamkeit, die ihnen eigentlich zugestanden hätte. Geschmückte Wagen, Menschen in Trachten und Uniformen, handgemachte Musik und solche aus der Konserve – alles passte, nur eben das Wetter nicht.
Doch so schnell ließen sich die Glindower ihr Fest nicht vermiesen. Allein schon das opulente Kuchenbuffet im Heimatmuseum ließ alle Figurbewussten ihre guten Vorsätze rasch vergessen. Wie schon in den Jahren zuvor, so hatte der Heimatverein Glindow auch diesmal vor dem Fest einen Kirschrezepte-Wettbewerb ausgerufen. „Es war sehr schwer das beste Rezept auszuwählen“, sagte Edelgard Baatz vom Heimatverein. „Deswegen haben wir zwei erste Plätze und einen zweiten Platz vergeben.“ Der Schoko-Kirsch-Kuchen von Elke Witschel und der Kirschkuchen mit Eierschecke von Hildegard Bade machten das Rennen, gefolgt von Birgit Wilinski mit ihrer Rochér-Torte. Beim ebenfalls schon traditionellen Fotowettbewerb unter dem Motto „Unser schönes Glindow“ errang Waltraud Hoppe mit ihrem Bild den Sieg. Sie hatte sich mit ihrer Kamera eine Biene beim Nektarsammeln auf einer weit geöffneten Blüte herangezoomt.
Dem schlechten Wetter trotzte auch der „Alte Fritz“, der eigens nach Glindow gekommen war, um im „Deutschen Haus“ die neue Kirschkönigin mit auf den Thron zu heben. Turnusgemäß löst Stefanie Neidow die bisher amtierende Hoheit Claudia Müller ab. Stefanie ist 25 Jahre jung, kommt aus Werder und hat in Glindow familiäre Wurzeln. „Ich freue mich auf die kommende Zeit und darauf, dass ich viele schöne Eindrücke haben darf und Glindow würdig vertreten werde“, waren ihre ersten Worte im neuen Amt. Fred I. und Elke I., das erste Prinzenpaar des „Karnevalsverbandes Mark Brandenburg“, legten der neuen Königin das Kirschcollier um.
Dirk Guderjan

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