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Wie die Feuerwehr Phöben um Mitglieder wirbt

Sie kümmern sich um den Zusammenhalt im Dorf, sorgen für Bewegung und Freizeit von Jugendlichen und unterstützen sich gegenseitig, wie sich gute Freunde unterstützen. Die Mitglieder der Feuerwehr Phöben rücken nicht nur zu Hilfseinsätzen aus: Sie sind ein fester Baustein des dörflichen Lebens. „Wir sind eine lustige Truppe“, sagt Feuerwehrchef Andreas Schütt. „Die Kameradschaft wird großgeschrieben.“ 13 aktive Feuerwehrleute gibt es, von denen leider nur acht für Hilfseinsätze verfügbar sind. Andreas Schütt wirbt mit seinen Leuten deshalb zurzeit aktiv für neue Mitglieder. Dafür hat er gute Argumente.

Die Phöbener Feuerwehr bildet mit den Töplitzer und Derwitzer Kameraden einen von drei Löschzügen der Stadt Werder (Havel). Sie werden zu Wald- und Ödlandbränden, zu Verkehrsunfällen, Sturmschäden oder „Tragehilfen“ des Rettungsdienstes gerufen. Das Löschgruppenfahrzeug 8/6 ist zwar nicht mehr ganz neu, aber gut in Schuss, wie der Stellvertretende Ortsfeuerwehrchef Jens-Uwe Schumann betont. Doch das ist eben nur eine Seite des Feuerwehrlebens im Dorf. Die Phöbener Feuerwehr gehörte zu den ersten in der Region, die mit einem Knutfest eine neue Tradition begründeten. Jährlich wird ein Feuerwehrball ausgerichtet. Vom Dorffest ist die Feuerwehr nicht wegzudenken, hilft bei der Vorbereitung, begleitet den Fackelumzug und bietet an einem Stand einen Löschtest mit einem Übungsfeuerlöscher an. Das Eisbein-Essen und der Tag der Offenen Tür sind feste Termine im Feuerwehrkalender, ebenso das Osterfeuer in den Havelauen, wo für die Sicherheit gesorgt wird. Und im Hintergrund wuselt unter Vorsitz von Svenja Drießen ein Förderverein mit 60 Mitgliedern, organisiert Kameradschaftsabende und stattet zum Beispiel die Jugendfeuerwehr mit Atemschutzattrappen aus.

Die Nachwuchsabteilung spielt eine wichtige Rolle in Phöben. Die 15-jährige Norina Schütt erklärt, warum sie mitmacht. Ein Grund: Vier ihrer Familienmitglieder sind bei der Ortsfeuerwehr, ihr Vater ist der Chef. Ein anderer: Für Jugendliche sei es ein tolles Angebot, sich in der Freizeit bei der Feuerwehr zu treffen, an Wettkämpfen und Zeltlagern teilzunehmen  und dabei mehr zum Thema Brandschutz und Brandbekämpfung zu erfahren. „Zehn Leute machen bei der Jugendfeuerwehr mit“, erzählt Norina Schütt. Zweimal im Monat finde die reguläre Ausbildung statt, bei der die Kinderflamme und die Jugendflamme erworben werden kann. Eine gute Vorbereitung für die Grundausbildung, die bereits mit 15 Jahren absolviert werden kann.

Norina Schütt ist gerade dabei, um dann mit 16 - dem Mindestalter – nicht nur am Phöbener Feuerwehrleben, sondern auch an regulären Einsätzen teilnehmen zu können. Weitere Informationen und Kontaktdaten zur Feuerwehr Phöben gibt es auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Werder (Havel) unter www.feuerwehr-werder.de oder unter Tel. (03327) 783 350. Interessierte sind eingeladen, am letzten Freitag eines jeden Monats zwischen 18.30 und 21 Uhr zum Gerätehaus zu kommen. Sie können auch einen Zettel mit Kontaktwunsch und -daten in den Briefkasten der Feuerwehr Phöben, An der Feuerwehr 7, stecken. 

Foto (v.r.): Andreas Schütt, Jens-Uwe Schumann, Svenja Drießen, Norina Schütt

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