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Tafelversorgung in Werder ab 1. Januar gesichert

Trotz der Schließung der Tee- und Wärmestube zum Jahresende kann die Tafelversorgung bedürftiger Werderaner ab 1. Januar 2021 fortgesetzt werden. Der bisherige Träger hatte erst vor vier Wochen die Schließung der Tee- und Wärmestube zum Jahresende bekannt gegeben. Die Stadtverwaltung hat sich daraufhin kurzfristig mit der Potsdamer Tafel darum bemüht, die Tafelversorgung ohne Unterbrechung fortzusetzen – und das erfolgreich.

„Wir sind wirklich froh, dass sich die Potsdamer Tafel bereiterklärt hat, unsere Tafel in Werder so schnell weiterzuführen“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. „Damit gibt es einen versierten und anerkannten Partner für die Fortführung dieses wichtigen Angebotes.“ Die Potsdamer Tafel ist ein gemeinnütziger Verein, der sich über Geld- und Lebensmittelspenden finanziert. Bedürftige Kunden leisten für Lebensmittel einen Beitrag von 2 Euro.

In den vergangenen Wochen hatte die Stadt auch mit dem Vermieter der Tee- und Wärmestube verhandelt, um die Räume für das Tafelangebot zu sichern und anzumieten, der Mietvertrag ist heute unterschrieben worden. „Sowohl der Vermieter als auch der bisherige Träger haben sich in dieser Situation kooperativ gezeigt und unsere Bemühungen unterstützt“, so Manuela Saß. „Auch das war wichtig, damit es keine Unterbrechung gibt.“ Die Stadt stellt der Potsdamer Tafel die Räume kostenfrei bereit. Die Stadtverordneten hatten sich in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, auch die anderen Hilfeleistungen der Tee- und Wärmestube, neben Essensversorgung auch Beratung und Unterstützung, aufrecht zu erhalten. „Mit diesem Rückenwind werden wir das Jahr 2021 damit beginnen, gemeinsam mit dem Landkreis das Gesamtkonzept der Tee- und Wärmestube zu erneuern, um die Leistungen in Verbindung mit dem Treffpunkt auszuschreiben“, kündigte die Bürgermeisterin außerdem an.

Eine Fortführung der Tee- und Wärmestube werde möglich sein, sobald mit dem Landkreis Klarheit über das Konzept, die Finanzierung und den Träger besteht. Manuela Saß: „Abschließend ist zu sagen, dass sich die Arbeit der Tee- und Wärmestube aus freiwilligen Aufgaben des Landkreises und auch der Stadt Werder zusammensetzt. Eine Weiterführung muss grundlegend abgestimmt werden, damit sie qualifiziert erfolgen kann. Dazu sind die Beteiligten bereit.“ Ein erster Termin mit dem Landkreis ist im Januar anberaumt.

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