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Der Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm zieht Glindower Bilanz 2010

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Glindow, wenn ich an der Schwelle des alten zum neuen Jahr kurz auf die Entwicklung 2010 in unserem Ort zurück blicke, kann ich im Namen des Ortsbeirates feststellen, dass sich Dank der Unterstützung durch die Stadt Werder und durch Ihren Beitrag viel getan hat. So hat der Abschluss der Bauarbeiten im Kiez einerseits zur Verbesserung der Infrastruktur beigetragen und gleichzeitig wurde damit das Ortszentrum für die Glindower und ihre Gäste wesentlich aufgewertet.

Die Straßenfeste sowohl zum Kiez als auch zur Karl- Liebknecht-Straße hatten eine durchweg positive Resonanz. Ein lang gehegter Wunsch hat sich für die Grundschule erfüllt, die im März den Abschluss der Umbaumaßnahmen der Turnhalle feiern konnte. Die Nutzung kommt auch einigen Vereinen zugute. Hocherfreut sind die Fußballer, die im September den Kunstrasenplatz einweihen konnten und die nun über beste Trainings- und Spielbedingungen verfügen. Ebenfalls im September wurde das neue, großzügige und moderne Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Glindow seiner Bestimmung übergegeben. Auch die Jugendfeuerwehr steht! Zum Tag der offenen Tür war man voll des Lobes und der Freude. Überhaupt stehen die Glindower Vereine auf einer stabilen Basis. Sie unterstützen nachhaltig die gesellschaftliche Entwicklung im Ort und fördern die Kinder- und Jugendarbeit. Das Engagement der Vereine und der ortsansässigen Betriebe und Gewerbe zum diesjährigen Kirsch- und Ziegelfest und deren fantasievolle Beteiligung am Festumzug wurden allgemein sehr wohlwollend wahrgenommen. Die Partnerschaft zwischen Glindow und der Stadt Rahden, die in diesem Jahr 20 Jahren besteht, war integrativer Bestandteil des Kirsch- und Ziegelfestes. Das Fest war ein gemeinschaftliches Erlebnis der Glindower und der Delegation der Partnerstadt sowohl beim Umzug als auch beim Feiern in der Porta Helena und auf dem Gelände der Ziegeleimanufaktur. Auch wenn möglichweise im kommenden Jahr die Porta Helena zu unserem großen Bedauern als Austragungsort wegfallen wird, das Fest wird weiter leben, dafür setzen sich der Ortsbeirat und das Festkomitee ein. Vor kurzem gab es mit dem 65jährigen Bestehen der Volkssolidarität einen Grund mehr, die Seniorenarbeit in Glindow zu würdigen. Die positive Bilanz der Glindower Entwicklung wurde im Oktober leider durch einen unwürdigen Vorfall getrübt. Die optische Telegrafenstation auf dem Fuchsberg, die im Sommer eingeweiht wurde und die bei Einheimische wie bei den Touristen zu einem Anziehungspunkt am Obstpanoramaweg generierte, wurde von Unbekannten stark beschädigt und die Schautafeln wurden zerstört. Während viele Menschen sich dafür einsetzen, das Geschaffene zu bewahren, gibt es leider auch Zeitgenossen, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen die geschaffenen Werte zerstören und Kulturvandalismus betreiben. Ich wünschen Ihnen, liebe Glindowerinnen und Glindower im Namen des Ortsbeirates eine schöne Vorweihnachtszeit und ein glückliches und gesundes neues Jahr 2011. Gleichzeitig bedanke ich mich für Ihr gesellschaftliches Engagement, Ihren Rat und Ihre konstruktive Kritik. Der Empfang der Vereine, zu dem ich die Vorstände hiermit herzlich einlade, findet am 5. Januar um 18.30 Uhr in der Gaststätte "Zum Werderaner" in der Berliner Straße statt.
Sigmar Wilhelm, Ortsvorsteher

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