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NATUR: Desolate Wege in den Glindower Alpen

Märkische Allgemeine vom 24.09.2011
Bürger fordern Beginn der Reparaturen

GLINDOW -Die Wege im annähernd 120 Hektar großen Naturschutzgebiet Glindower Alpen sind nach Einschätzung des Heimatvereins und des Ortsbeirates Glindow in einem schlechten Zustand. Der Beirat hat laut Ortsvorsteher Sigmar Wilhelm die Stadt Werder schon vor Monaten um Unterstützung bei notwendigen Instandsetzungsarbeiten von Wegen und baufälligen Brücken gebeten. "Wir stellen als Ortsteil auch Gelder für die Finanzierung der Arbeiten zur Verfügung, aber wir brauchen von der Stadtverwaltung einen Koordinator", sagt Wilhelm.

Der Ortsbeirat und der Heimatverein zeigten sich auf der Ortsbeiratssitzung am Mittwoch unzufrieden mit der Zusammenarbeit mit dem Bauamt. "Im nächsten Jahr findet im Fläming der Deutsche Wandertag statt und wir wollten Besucher auch unsere einzigartigen Alpen empfehlen", sagt Wilhelm. Doch noch immer wären Brücken und Wege in keinem einladenden Zustand. Früher hatten ABM-Kräfte im beliebten Natur- und Wandergebiet Wege und Brücken ausgebessert. Nach der Kritik im Ortsbeirat am Mittwoch hoffen die Glindower, dass nun die Arbeiten an den Schadstellen mit Unterstützung der Stadt kurzfristig beginnen können.,Die für die märkische Landschaft untypische Erhebung der Glindower Alpen ist als Abraumhalde durch die Tongewinnung ab dem Mittelalter entstanden. In der Nachbarschaft befindet sich noch heute die Ziegeleimanufaktur mit dem historischen Hoffmannschen Ringofen, in dem heute noch Ziegel gebrannt werden. Auf engstem Raum war in dem angrenzenden Naturschutzgebiet durch den Jahrhunderte andauernden Tonabbau ein besonderes Relief mit kleinen Schluchten, Anhöhen und Kleingewässern gewachsen.
(Von Regine Greiner)

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