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Sehenswertes

Heimatmuseum Glindow

Öffnungszeiten: März bis Ende Oktober
Sa/So 11–17 Uhr und nach Vereinbarung

Kietz 3
14542 Werder
Fahren Sie in der Glindower Ortsmitte (aus Werder kommend) hinter der Kirche direkt nach links, nach ca. 150m sehen Sie auf der linken Seite das Heimatmuseum.

Das Museum wird durch den Heimatverein Glindow e.V. betrieben. Das sanierte "Haus Koch" wurde durch durch die Gemeinde Glindow zur Nutzung als Heimatmuseum an den Heimatverein übergeben. Das unter Denkmalschutz stehende Büdnerhaus wurde von den Eheleuten Dürre als Doppelwohnhaus im Jahre 1769 erbaut. Die letzte Eigentümerin des Hauses war Frau Anneliese Koch, geb. Döring, die das Gründstück mit Haus, nach ihrem Willen, der Gemeinde Glindow übereignete, sofern die Gemeinde dieses Haus als Museum einrichtet. Eine besondere Attraktion ist die im Urzustand erhaltene "verrußte schwarze Küche", in der einst auf offenem Feuer gekocht und gebraten wurde. Bevor der Rauch durch die Öffnung in der Decke abziehen konnte, schwärzte er im Laufe der vielen Jahre die Wände und die Decke der Küche.
Viele Ausstellungsstücke vergangener Zeiten, wie alte Möbel, Geschirr, Gerätschaften, Fotos und alte Bilder, wurden von den Bewohnern Glindows zur Verfügung gestellt. Es gibt regelmäßig aktuelle Ausstellungen.
Kontakt über Edelgard Baatz

Förderverein Historische Ziegelei Glindow e.V.

Öffnungszeiten: März bis Oktober
Mi/Sa/So/Feiertags 10–16 Uhr und nach Vereinbarung

Alpenstraße 47
14542 Werder
Telefon/Fax: 03327/ 669395
Internet: http://www.ziegeleimuseum-glindow.de

Die Ausstellung:
Die Ausstellung des Märkischen Ziegeleimuseums beschreibt und illustriert nicht nur den technologischen Prozeß der Ziegeleiherstellung, sondern veranschaulicht mit vielen Dokumenten auch die Geschichte des Glindower Ziegeleigewerbes, von dem seit 1462 verbrieften Tonabbau bis zur Wiederbelebung fast vergessenen handwerklichen Könnens. Sie macht mit den einstigen Arbeits- und Lebensbedingungen der einheimischen und der aus dem Lippischen-Westfälischen gekommenen Ziegler bekannt, stellt Ihnen frühere Ziegeleibesitzer vor und vermittelt darüber hinaus einen Einblick in die Ziegeleiindustrie im Raum Glindow-Werder-Rädel und der gesamten Region. Das Besondere an diesem Museum ist, dass der Besucher die geschichtlich dokumentierte Ziegelfertigung noch in Aktion erleben kann. Auf dem Gelände befinden sich zwei der denkmalgeschützten Ringöfen aus den Jahre 1868, gebaut nach dem Patent von Friedrich Eduard Hoffmann. Einer davon ist der einzige in Europa noch originalgetreu erhaltene, kreisrunde Ringofen, wie er in der Hoffmannschen Patentschrift dargestellt ist. Er wurde 1962 stillgelegt und verfiel zusehends. Seit 1991 jedoch begannen hier erste Restaurationsarbeiten. Der andere, größere Ofen wurde 1967 rekonstruiert und seitdem treibt man hier das Feuer wieder ununterbrochen im Kreis. In der zunächst für die Herstellung von Kohlepreßlingen und später Blumentöpfen genutzten Produktionsstätte werden seit 1990 wieder Ziegel- und Formsteine hergestellt, von denen jeder seiner handwerklichen Fertigung wegen ein Unikat darstellt. Besonders begehrt sind die in Form und Farbe vielfältigen Tonziegel bei Restauratoren und Denkmalspflegern.

Was wir machen:
Das Museum bewahrt die Kulturhistorische Geschichte der Glindower Ziegeleien und deren landschaftsprägende Umgebung. (Glindower Alpen) Auf Wunsch führen die ehrenamtlichen Mitglieder durch die Manufaktur, zeigen Produktionsabläufe und erklären Geschichte am Gegenwarts- Beispiel.

Die Ziegelmanufaktur Glindow:
Die Ziegeleimanufaktur selbst ist ein lebendiges Industrie- und Handwerksdenkmahl. Sie fertigen Ziegel, Formsteine und Sonderformate für den Denkmalschutz, moderne Architektur, Garten- und Landschaftsbau und Kunst. Jeder Stein ist ein Unikat und wird noch heute nach dem Patent von Eduart Hoffmann im Ringofen mit Kohlegrieß gebrannt.

Wer wir sind:
Das Märkische Ziegeleimuseum ist ein Förderverein mit derzeit 6 aktiven Mitgliedern. Wir möchten den Besuchern die Kulturhistorische Bedeutung die den Glindower Ziegeleinen innewohnte anschaulich nahebringen. „Berlin wurde aus dem Kahn erbaut“ Mit beginn des Jahres ist ein neuer Vorstand in sein Amt gewählt der sich gerne der Kultur- und Kunstvermittlung intensiver widmen will.

Was wir brauchen:
Uns fehlen dazu aktive Mitglieder sowie Förderer, Sponsoren oder Ideen für Projekte und deren Umsetzung. Wer die Freude und das Interesse  an Keramik, Kultur, Geschichte, Kunst und  Architektur mit uns teilt und Lust hat diese an Besucher weiter zu geben, möge sich melden. Unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten: Mittwoch sowie am Wochenende 10-16 Uhr
Veranstaltungen 2019:
Kirsch- und Ziegelfest 6.-7. Juli
Feuer und Flamme für unsere Museen am 26.Oktober

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