Glindow zeigt sich von seiner schönsten Seite

Glindow zeigt sich von seiner schönsten Seite

Mit 24 Einreichungen verzeichnete der Wettbewerb „Glindows schönstes Anwesen“ in diesem Jahr so viele Vorschläge wie noch nie. Erneut beteiligten sich zahlreiche Glindowerinnen und Glindower und zeigten mit ihren liebevoll gestalteten Gärten und Vorgärten, wie viel Kreativität, Engagement und Herzblut in ihren Grundstücken steckt.

Nach zahlreichen Besichtigungen und intensiven Beratungen kürte die Jury die schönsten Anwesen des Jahres 2026. Den 1. Platz belegte die Familie Litzke (Karl-Liebknecht-Straße 23a). Der 2. Platz ging an die Familie Kroll (Fontanestraße 6), den 3. Platz erreichte die Familie Ziegler (Am Schützenpark 28).

Dieses Grundstück belegte den 1. Platz

Da auch das Anwesen der Familie Wille/Kausmann (Am Schützenpark 14) die Jury besonders überzeugte, entschied sich Jurymitglied Heiko Wels spontan dafür, einen zusätzlichen Sonderpreis zu vergeben.

Der Vorsitzende der Jury, Sigmar Wilhelm, zeigte sich mit dem Verlauf des Wettbewerbs sehr zufrieden: „Die sehr gute Teamarbeit hat sich erneut bewährt. Ich danke den Jurymitgliedern Stefanie Haufe, Christiane Küstner, Vivien Hentschel und Heiko Wels für ihr großes Engagement. Unsere festgelegten Bewertungskriterien bildeten die Grundlage für die Beurteilung aller Anwesen. Jedes Jurymitglied vergab seine Punkte, sodass die Gewinner objektiv ermittelt werden konnten. Besonders wichtig war uns in diesem Jahr der Einsatz heimischer Gehölze. Deshalb haben wir diesen Aspekt als eigene Bewertungskategorie besonders berücksichtigt.“

Auch Heiko Wels blickte positiv auf die gemeinsame Arbeit zurück: „Die Zusammenarbeit in der Jury war sehr harmonisch. Beeindruckend war die große Vielfalt der Gärten. Besonders spannend war der Vergleich zwischen älteren, gewachsenen Grundstücken und neueren Anlagen.“

Für Christiane Küstner stand vor allem die Kreativität der Glindower im Mittelpunkt: „Durch unsere Werbung haben wir wieder viele Vorschläge erhalten. Jedes Grundstück war auf seine Weise schön, auch wenn nicht jedes alle Bewertungskriterien erfüllte. Mich haben die vielen liebevollen Details begeistert – bepflanzte alte Fahrräder, versteckte Sitzecken oder kunstvoll gestaltete Torbögen. Unsere Jury vereint Fachwissen, den Blick fürs Schöne und ein Gespür für Gestaltung.“

Auch Vivien Hentschel erinnerte sich an viele gelungene Beispiele: „Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Anwesen mit einem stimmigen Gesamtkonzept. Erstaunlich war, wie sehr schon kleine gestalterische Elemente die Wirkung eines Gartens verändern können. Auffällig war außerdem die persönliche Handschrift vieler Eigentümer. Für mich war Individualität wichtiger als die Größe eines Grundstücks.“

Stefanie Haufe zeigte sich von der Vielfalt der Glindower Gärten begeistert: „Ich war beeindruckt, wie viele schöne Gärten man entdeckt, wenn man sich Zeit nimmt und auch einmal abseits der gewohnten Wege unterwegs ist. Kein Garten glich dem anderen. Besonders gefallen haben mir gepflegte Nutzgärten mit heimischen Obstbäumen, blühenden Streifen und einer naturnahen Gestaltung. Ich mag es lieber rustikal und authentisch als überladen dekoriert. Die Zusammenarbeit war nicht nur produktiv, sondern hat auch viel Spaß gemacht.“

Bei der Bewertung legte die Jury besonderen Wert auf Ästhetik, ein erkennbares Gestaltungskonzept, ökologische Aspekte wie Insektenfreundlichkeit, die Verwendung heimischer Gehölze sowie – abhängig von der Grundstücksgröße – auf die gelungene Gestaltung von Vorgärten und Außenanlagen.

Der Wettbewerb machte einmal mehr deutlich, wie vielfältig und lebendig Glindow ist. Ob liebevoll angelegte Vorgärten, traditioneller Obstbau oder naturnahe Gartengestaltung – die eingereichten Anwesen zeigten eindrucksvoll, dass jeder Garten seinen ganz eigenen Charakter besitzt und gemeinsam zu einem attraktiven Ortsbild beiträgt.

Für den Wettbewerb im kommenden Jahr möchte die Jury den Blick noch stärker auf die kleinen Gärten und Vorgärten im historischen Ortskern richten. „Gerade dort tragen liebevoll gestaltete Grundstücke maßgeblich zum besonderen Ortsbild Glindows bei“, so Sigmar Wilhelm. Die Jury hofft deshalb, dass sich auch die Eigentümerinnen und Eigentümer dieser oftmals kleineren, aber nicht weniger reizvollen Gärten am Wettbewerb beteiligen.

 

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